Häufige Fragen

Welche Schulform hat die Schule? Unsere Schule ist eine Grundschule, die wie alle niedersächsischen Grundschulen leider nur die Klassen 1- 4 umfasst.
Wer ist Schulträger?
Die Stadt Meppen ist Schulträger. Unsere Schule ist keine Privatschule, somit wird kein Schulgeld erhoben.
Welche Kinder können in die Maria-Montessori-Grundschule eingeschult werden? Unsere Schule ist, wie in Deutschland üblich, Wohngebietsschule. Für Kinder aus den Wohngebieten Helter Damm Süd und –Nord, Schleusengruppe, Altstadt und Feldkamp ist sie Regelschule.
Was sind die Lernziele und –inhalte?
Die Bildungsstandards und Kerncurricula, die für alle niedersächsischen Grundschulen gelten, sind auch für unsere Schule verbindlich.
Die Bildung der Gesamtpersönlichkeit ist vorrangiges Ziel von Montessorischulen. Deshalb werden Erziehung zur Selbstständigkeit und zum eigenverantwortlichen Handeln besonders ernst genommen.
Wie wird der tägliche Unterricht gestaltet?
Die Unterrichtsformen an Montessorischulen sind vielfältig und spiegeln die besondere Ausprägung der jeweiligen Schule wider.
Das „Herz“ der Montessori-Schulen ist aber immer die Freiarbeit. In der Freiarbeit geht es um Einübung von Aktivität und Initiative, Entscheidungskraft und Ausdauer, Selbstständigkeit und Verantwortung.
Was geschieht, wenn ein Kind mit der „freien Wahl“ überfordert ist, wenn eigenes Interesse und Lernfreude nicht vorhanden sind?
Die Lehrerin wird das Kind mit freundlicher Konsequenz dazu bringen, dass es sein „Pensum“ schafft und die Lernziele der Grundschule erreicht. Das Kind wird besonders unterstützt und begleitet. Darüber hinaus wird sie versuchen, dass das Kind von irgendeiner Arbeit so gepackt wird, dass es über die Freude an der Arbeit zu einer stabileren inneren Haltung kommt und Interesse und Freude geweckt wird.
Was geschieht nach Vollendung des 4. Schuljahres? Wie alle anderen Kinder besuchen unsere Schülerinnen und Schüler nach der Grundschule die Oberschulen, Gesamtschulen oder Gymnasien der Umgebung. Es gibt in unserer Region keine weiterführenden Montessorischulen.
Sind beim Übergang zu anderen Schulen besondere Schwierigkeiten zu erwarten? Schwierigkeiten, die sich aus der besonderen pädagogischen Gestaltung einer Montessori-Schule ergeben, werden in den weiterführenden Schulen nicht beobachtet.
Welche Ausbildung haben die Montessori-Lehrerinnen?
Die Lehrerinnen haben die erforderlichen staatlichen Prüfungen absolviert, verfügen aber zusätzlich über besondere Kenntnisse in der Montessori-Pädagogik. Sie haben einen berufsbegleitenden Lehrgang absolviert, der mit dem Montessori-Diplom abschließt.
Wie erwirbt man das Montessori-Diplom?
Von Montessori-Vereinen, die zur Ausbildung befähigt sind, werden je nach Bedarf in einigen Städten Kurse zum Erwerb des Montessori-Diploms eingerichtet. Die Dauer beträgt etwa zwei Jahre. Während dieser Zeit werden an den Wochenenden Theorie und Praxis der Montessori-Pädagogik in Vorträgen erläutert und das Kinderhaus- und Schulmaterial in praktischen Übungen erklärt. Die Teilnehmer/innen hospitieren in Montessori-Kinderhäusern und –schulen.
Der Kurs endet mit mündlichen und schriftlichen Prüfungen.