Fest der Kulturen in Stammgruppe 1

Kon’nichiha – Hallo und willkommen!
Ein Markt der Kulturen als Klassenfest
In sechs verschiedenen Sprachen begrüßten die Kinder der Stammgruppe 1 die Gäste zu ihrem Klassenfest im Januar. Diesmal sollte es eine besondere Feier werden; ein Fest der Kulturen, das gleichzeitig darauf hindeuten sollte, dass es viele internationale Wurzeln in der Gruppe gibt.
Wie sprechen die Menschen in Vietnam oder China? Wie schreiben die Menschen in Japan? Warum gibt es in Syrien Krieg, welches Essen mögen die Menschen in den Niederlanden oder Russland? Und warum nur gibt es in Deutschland einen Dialekt, der Plattdeutsch heißt? Fragen über Fragen, die erst einmal geklärt werden mussten – und so machten sich die Kinder schnell ans Werk. In Gruppen erarbeiteten sie während der Schulzeit zu ihrem Thema ausführliche Referate, die sie schließlich am Festtag vortrugen. Einige Mütter und Väter übernahmen im Vorfeld die „Patenschaft“ für jeweils ein Land. Doch sie unterstützten die Kinder nicht nur mit guten Ratschlägen: Jede(r) Erwachsene erklärte sich bereit einen allgemeinen Beitrag sowie einen landestypischen Stand mit Original – Gegenständen und Spezialitäten der Nation vorzubereiten, so dass die Besucher am „großen Tag“ des Klassenfestes ein bunter Markt mit abwechslungsreichen Marktständen und Aktionen erwartete.
Nach der Begrüßung in fremden Klängen eröffneten die beiden Gruppensprecher den Abend mit der Ankündigung des Theaterstückes „Der Zauberlehrling“ von Goethe, das als „uraltes Kulturgut“ allerdings erst einmal in eine moderne, peppige Form übersetzt wurde. Die anschließende Darbietung der Dritt- und Viertklässler, die mit viel Beifall belohnt wurde, stimmte alle Zuschauer auf das erste Referat zu Deutschland und seinen Bundesländern ein. Danach folgten weitere fünf Länderpräsentationen, die jedoch von mehreren Gemeinschaftsaktionen unterbrochen wurden. In Eigeninitiative hatten die Eltern z.B. einen Schuhplattler-Tanz, ein niederländisches Kinderlied, Pantomimen zur Winterolympiade, eine Origami-Einführung, eine syrische „Sprachenschule“ oder einen Schnellkurs im Stäbchenessen organisiert.
Anschließend konnten sich alle in Ruhe den Markt anschauen, sich ausführlich über die jeweiligen Länder erkundigen und all die Köstlichkeiten probieren, die es zu essen gab.
Wer lieber etwas Praktisches ausprobieren wollte, konnte an einer Station den „Duft der weiten Welt“ in Duftsteinen einfangen, Freundschaftsbänder knüpfen oder eine „Brücke der Völker“ bauen.
Abschließend zeigten die Erst- und Zweitklässler den Gästen noch ihren einstudierten Beitrag zum „Land der Blaukarierten“.
Am Schluss waren sich alle einig: Wir haben viel dazu gelernt – und Spaß hat es sowieso gemacht!
Köstlichkeiten